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Die Telefonkonferenz am Dienstagabend begann mit einer Erörterung der jüngsten Entwicklungen im Krieg gegen den Iran.
Laut dem Journalisten Federico Fubini, Autor des Artikels „Der Iran und die Operation Samson: Alles aufs Spiel setzen, um die Wirtschaft der Golfstaaten zum Einsturz zu bringen“, der im Corriere della Sera veröffentlicht wurde, könnte China zu den Hauptnutznießern des laufenden Konflikts gehören. Der Krieg und das daraus resultierende Klima der Instabilität könnten die Golfstaaten nämlich dazu veranlassen, sich vom militärischen Schutzschild der USA, der als nicht mehr wirksam angesehen wird, abzuwenden und sich Peking anzunähern.
Derzeit sehen sich die Golfmonarchien mit dem Problem der Munitionsversorgung konfrontiert. Das Abfangen einer vom Iran abgefeuerten Drohne, deren Herstellungskosten auf etwa 20.000 Dollar geschätzt werden, erfordert in der Regel den Abschuss von zwei oder mehr Raketen, deren Preis jeweils mehrere Millionen Dollar erreichen kann. Die Vereinigten Staaten produzieren jährlich 96 Abfangraketen, während der Iran allein in der ersten Kriegswoche Hunderte von Flugkörpern abgefeuert hat. Innerhalb weniger Tage waren die Raketenkapazitäten sowohl zur Verteidigung als auch zum Angriff ausgeschöpft. Wie wir im Artikel „Theorie und Praxis des amerikanischen Politkriegs“ geschrieben haben, ist der Krieg von heute äußerst kostspielig und verbraucht Kriegsmaterial in beispiellosem Tempo. Die Serienproduktion von Rüstungsgütern hängt vom Zustand der Industrie ab, die somit von entscheidender Bedeutung ist. Je länger der Konflikt andauert, desto größer ist das Risiko, dass er wirtschaftlich untragbar wird.
Die iranischen Bombardements auf Israel gehen ebenfalls weiter, doch Informationen über die Schäden sind nach wie vor spärlich. Nach Einschätzungen einiger Militäranalysten nimmt die Zahl der vom Iran abgefeuerten Geschosse ab, während die Qualität der eingesetzten Raketen zunimmt. Die Wargames der USA und Israels stehen denen des Iran gegenüber: Im „12-Tage-Krieg“ konnte jeder die Stärken und Schwächen des Gegners ausloten.








